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Was sieht ChatGPT, wenn jemand in Deiner Stadt ein Restaurant sucht?

Was sieht ChatGPT, wenn jemand in Deiner Stadt ein Restaurant sucht?

Ein KI-Assistent gibt drei bis fünf Namen zurück. In zwei Minuten weißt Du, ob Dein Lokal dabei ist, und warum die Antwort pro Standort anders ausfällt.

Jemand hält ein Handy hoch, auf dem eine Suchmaschine zu sehen ist

Lesezeit

6

Min.

Von

Team SOUS

Veröffentlicht

Kernpunkte

Dieser Artikel kurz gefasst

Frag einen Assistenten, wo man heute Abend in Deiner Stadt essen kann, und Du bekommst drei bis fünf Namen zurück statt zehn Treffer.

Mach den Test pro Standort, denn jeder Standort hat eigene Einträge, eigene Bewertungen und damit eine eigene Antwort.

Eine zweite Seite zum Weiterscrollen gibt es nicht: fehlt Dein Lokal in dieser Antwort, hat dieser Gast nicht mitbekommen, dass es Dich gibt.

Schreib die Antwort mit dem Datum daneben auf, denn eine KI-Antwort speichert sich nicht selbst und zwei Leute mit derselben Frage bekommen nicht immer dasselbe zu lesen.

Dein Gast muss dafür keine App öffnen, denn die KI-Übersichten von Google stehen seit dem 26. März 2025 auch in Deutschland über den gewöhnlichen Suchergebnissen.

Frag einen KI-Assistenten, wo man heute Abend in Köln gut essen kann, und Du bekommst drei bis fünf Namen zurück, meistens mit einer Zeile dazu, warum. Zehn Treffer gibt es nicht, und eine zweite Seite zum Weiterscrollen auch nicht. Fehlt Dein Lokal in dieser Antwort, dann hat dieser Gast nicht mitbekommen, dass es Dich gibt.

Das läuft anders als bei den Suchergebnissen, die Du kennst, und pro Standort kommt eine andere Antwort heraus. Was in Deiner Stadt zurückkommt, weißt Du erst, wenn Du selbst danach fragst.

Teste es selbst: zwei Fragen, zwei Minuten

Öffne ChatGPT und stell die Frage so, wie ein Gast sie stellen würde, ohne Deinen eigenen Betriebsnamen darin, denn mit Deinem Namen fragst Du etwas anderes:

  1. „Wo isst man in [Stadt] am besten [Küchenrichtung, z. B. italienisch]?“

  2. „Welche Pizzeria (oder: welcher Italiener) in [Stadt] liefert oder bietet Abholung an?“

Schau danach, ob Dein Lokal in der Antwort auftaucht und ob etwas darin nicht stimmt, alte Öffnungszeiten zum Beispiel oder ein Gericht, das längst von der Karte ist. Notier Dir auch, welche Betriebe genannt werden, die Du selbst als Deine Konkurrenz bezeichnen würdest.

Hast Du mehrere Standorte, mach es pro Stadt. Jeder Standort hat eigene Einträge, eigene Bewertungen und eigene Nachbarn, also auch eine eigene Antwort. Ein Lokal kann gut abschneiden, während die anderen beiden gar nicht genannt werden.

Schreib die Antwort mit dem Datum daneben in ein Dokument, pro Standort. Das kostet Dich einmal fünf Minuten und ist die einzige Möglichkeit, in einem Monat zu sehen, ob sich etwas verändert hat, denn eine KI-Antwort speichert sich nicht selbst und zwei Leute mit derselben Frage bekommen nicht immer dasselbe zu lesen.

Es gibt keine zweite Seite

Bei einer Suche wählt der Gast selbst aus einer Liste. Bei einer Frage an einen KI-Assistenten ist diese Wahl schon getroffen, bevor der Gast überhaupt etwas sieht, und die Betriebe, die nicht dabei sind, tauchen gar nicht erst auf.


Suche bei Google

Frage an einen KI-Assistenten

Was der Gast sieht

zehn Treffer, dazu Karte und Anzeigen

drei bis fünf Namen in einer fortlaufenden Antwort

Wie viele Betriebe im Blick

Dutzende, wenn der Gast weiterscrollt

die kurze Liste, und damit hat es sich

Wie Dein Lokal rüberkommt

Dein eigener Titel, Deine eigene Beschreibung

in einer Zeile zusammengefasst, und Du hast sie nicht geschrieben

Was der Gast danach macht

vergleichen und weiterklicken

nachfragen, oder bei einem Namen bleiben

In einer Ergebnisliste kann ein Gast Dich weiter unten trotzdem noch finden. Bei drei bis fünf Namen gibt es kein weiter unten.

Die zweite Frage macht die Liste noch kürzer. Ein Gast, der „welches von den dreien liefert jetzt?“ oder „welches hat Abholung?“ tippt, sieht mit jeder Einschränkung Namen wegfallen. Für einen Betrieb mit Abhol- und Lieferumsatz ist das die wichtigere der beiden Fragen, denn dort wird aus einer Empfehlung eine Bestellung.

45 Prozent der US-Verbraucher fragten im vergangenen Jahr eine KI nach einer lokalen Empfehlung, gegenüber 6 Prozent im Jahr davor

BrightLocal, Local Consumer Review Survey, veröffentlicht am 10. März 2026, misst das jedes Jahr. In der jüngsten Ausgabe sagen 45 Prozent der befragten Verbraucher, sie hätten im vergangenen Jahr ein KI-Tool nach einer Empfehlung für ein lokales Unternehmen gefragt, gegenüber 6 Prozent ein Jahr zuvor. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es 64 Prozent. Befragt wurden 1.002 Verbraucher in den USA, eine vergleichbare deutsche Erhebung gibt es bisher nicht.

Local Falcon, ein Anbieter von Local-SEO-Software, hat am 3. März 2026 189.905 Suchergebnisse ausgewertet und 83 Prozent der Restaurants in ChatGPT nicht gefunden, gegenüber 14 Prozent im gewöhnlichen Google-Ergebnis.

Zwei Monate später kam Uberall, selbst Anbieter für Standort-Sichtbarkeit, in seinem GEO Playbook for Multi-Location QSRs (Mai 2026) bei mehr als 300 Systemgastronomie-Marken in vier Märkten (USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland) auf einen ähnlichen, gepoolten Wert: 83 Prozent dieser Standorte tauchen nie in einer KI-Antwort auf, während 86 Prozent irgendwo bei Google stehen. Die beiden Messungen schauen auf einen anderen Bestand und auf eine andere Frage, und beide sind Studien von Anbietern mit einem Interesse in genau diesem Thema. Sie zeigen dieselbe Richtung, nicht dieselbe Zahl zweimal bestätigt: bei Google zu stehen und in einer KI-Antwort vorzukommen sind zwei getrennte Dinge.

Was in Deiner Stadt aus so einer Antwort herauskommt, kannst Du heute Abend selbst nachsehen.

Aber meine Gäste sitzen nicht in ChatGPT

Vielleicht nicht. Deine Gäste müssen diese App allerdings nicht öffnen, um eine KI-Antwort zu sehen, denn Google zeigt seine KI-Übersichten seit dem 26. März 2025 auch in Deutschland und auf Deutsch, über den gewöhnlichen Suchergebnissen. Noch nicht bei jeder Suchanfrage, der Anteil wächst aber. Es geht vor allem um den Gast, den Du noch nicht kennst und der heute Abend in Deiner Stadt etwas sucht.

Liegt Dein Lokal zwanzig Meter von der Hauptstraße entfernt, wiegt diese kurze Liste für Dich schwerer als für den Betrieb an der Ecke am Platz, der auch noch die Leute hat, die vorbeilaufen. Für Deine Abholung und Deine Lieferung gilt dasselbe: daran läuft niemand zufällig vorbei.

Was macht SOUS Spotlight für Deine Online-Sichtbarkeit?

SOUS Spotlight schickt die Daten Deines Betriebs an mehr als 45 Plattformen und Suchmaschinen, pro Standort, und hält sie dort gleich: Name, Adresse, Öffnungszeiten, Speisekarte, Fotos. Google, Maps, ChatGPT und Claude gehören dazu. Dazu kommen ein KI-Dashboard und ein Verwaltungsportal, mit dem Vergleich zu Betrieben in Deiner Nachbarschaft, 20 Content-Vorschlägen pro Woche und einem Bericht alle zwei Wochen. Bewertungen werden automatisch in Deinem eigenen Ton beantwortet, und Du stellst pro Sternebewertung ein, was von allein rausgeht und was Du selbst schreiben willst.

Der Preis liegt bei 159 Euro im Monat bei jährlicher Abrechnung, ein Standort enthalten, bei monatlicher Abrechnung sind es 199 Euro.

Wie oft Dein Lokal auf der Karte erscheint und wie oft jemand von dort Deine Speisekarte oder die Route zu Dir öffnet, kannst Du später nachrechnen. Welcher Gast über eine KI-Antwort am Tisch saß, lässt sich nicht zurückverfolgen, denn dieser Gast kommt nicht über ein Portal von SOUS herein.

Was sich bei vier Gastronomiebetrieben verändert hat

Betrieb

Kartenaufrufe

Klicks auf die Speisekarte

Außerdem

BISOUS

+189%

+31%

33% weniger Zeit am Telefon

Laymous

+73%

+152%

+44% Routenanfragen

Schmidt Zeevis

+25%


+29% Routenanfragen, +11% Anrufe aus der Suche

Grand Café JAN!

3x Sichtbarkeit bei Google Maps



Das sind die Zahlen, die SOUS pro Betrieb veröffentlicht.

Zwei Fragen heute Abend, pro Standort

Stell diese beiden Fragen heute Abend selbst, für jeden Standort einzeln. Wenn Du es nicht von Hand machen willst, gibt es den kostenlosen KI-Scan auf ai.poweredbysous.com. Er fragt nach dem Namen Deines Betriebs und nach Deinem durchschnittlichen Umsatz pro Gast, sonst nichts.

Häufige Fragen

Kann ich selbst sehen, ob mein Restaurant in ChatGPT auftaucht?

Ja. Stell die Frage so, wie ein Gast sie stellt, ohne Deinen Betriebsnamen darin, und schau, ob Du in der Antwort vorkommst. Mach es pro Standort, denn die Antwort fällt von Stadt zu Stadt anders aus.

Ist das dasselbe wie ganz oben in den Suchergebnissen zu stehen?

Nein. In den Suchergebnissen wählt der Gast selbst aus einer Liste, und in einer KI-Antwort stehen drei bis fünf Namen, bei denen die Wahl schon getroffen wurde. Du kannst im einen vorkommen und im anderen fehlen.

Was kostet SOUS Spotlight?

159 Euro im Monat bei jährlicher Abrechnung, 199 Euro im Monat bei monatlicher Abrechnung. Ein Standort ist enthalten, mit drei Betrieben nimmst Du also drei Pakete.

Funktioniert das auch mit mehreren Standorten?

Ja, pro Standort. Jeder Standort hat eigene Einträge, eigene Bewertungen und eigene Mitbewerber in der Umgebung, und damit auch eine eigene Ausgangslage.

Muss ich da selbst Zeit reinstecken?

Ein bisschen. Die 20 Content-Vorschläge pro Woche und der Bericht alle zwei Wochen sind dazu da, dass jemand etwas damit macht, und wer sie liegen lässt, holt weniger heraus als wer sie abarbeitet.

Was ist, wenn meine Daten irgendwo falsch stehen?

Dann bringst Du das als Erstes in Ordnung. SOUS Spotlight schickt Name, Adresse, Öffnungszeiten, Speisekarte und Fotos an mehr als 45 Plattformen und Suchmaschinen und hält sie dort gleich, pro Standort.

Finden Gäste Dich oder Deine Konkurrenz?

Der kostenlose KI-Scan zeigt, ob Du in Google und ChatGPT auftauchst. Er nennt die Betriebe in der Nähe, die stattdessen erscheinen.

Finden Gäste Dich oder Deine Konkurrenz?

Der kostenlose KI-Scan zeigt, ob Du in Google und ChatGPT auftauchst. Er nennt die Betriebe in der Nähe, die stattdessen erscheinen.