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Growth
Bei einem Laden wählst Du nach Preis und Bestellseite aus. Bei fünf wiegt schwerer, was pro Standort abweichen darf und wer die Gästedaten bekommt.

Lesezeit
7
Min.
Von
Team SOUS
Veröffentlicht
Kernpunkte
Dieser Artikel kurz gefasst
Zähl erst, wie viele Deiner Bestellungen von Gästen kommen, die schon einmal bei Dir bestellt haben, denn diese Zahl bestimmt, was ein eigener Kanal Dir einbringt.
Ein Anbieter, der jedem Standort einen eigenen Account gibt, verkauft Dir fünf getrennte Systeme mit einer Rechnung.
Vergleiche die Gesamtkosten pro Bestellung auf Deinen eigenen Zahlen, denn der Monatsbetrag allein sagt zu wenig.
Lass Dir in der Demo vorführen, wie Du einen Preis für drei von fünf Standorten änderst, statt Dir das erklären zu lassen.
Frag vorher, was beim Aufhören passiert: ob Du Speisekarte und Gästedaten exportieren kannst und wie lange der Vertrag pro Standort läuft.
Bei einem einzelnen Restaurant wählst Du ein Bestellsystem danach aus, was es kostet und wie die Bestellseite aussieht. Mit mehreren Standorten wiegt schwerer, was pro Standort abweichen darf, wer die Gästedaten bekommt und wie viel Arbeit eine einzige Änderung macht, wenn sie überall gelten soll. Keiner dieser drei Punkte steht in einem Preisvergleich, und alle drei kehren in den fünf Kriterien wieder.
Bei einer Gruppe hängt die Wahl an fünf Kriterien. Sie gelten für jeden Anbieter, auch für SOUS, und Du kannst sie alle in einer Demo überprüfen.
Was fragst Du Dich, bevor Du vergleichst?
Wie viele Deiner Bestellungen kommen heute von Gästen, die schon einmal bei Dir bestellt haben? Weißt Du das nicht, ist das Deine erste Aufgabe, und die Anbieterwahl kommt danach. Diese Zahl bestimmt, was ein eigener Kanal Dir einbringt: bei vielen Wiederholungsbestellungen verdienst Du sofort daran, und kommen Deine Bestellungen fast alle von neuen Gästen, dann leistet eine Lieferplattform im Moment noch Arbeit, und die Provision ist dafür ein fairer Preis.
Willst Du liefern, nur Abholung anbieten, oder beides? Reine Abholung ist ein deutlich einfacheres System als Lieferung, denn mit dem Liefern kommen Fahrer, Liefergebiete und Lieferzeiten dazu, und genau an dieser Stelle gehen die Systeme auseinander.
Was muss pro Standort abweichen dürfen? Preise, Öffnungszeiten, Speisekarte, Liefergebiet. Schreib das auf, bevor Du eine Demo anfragst, denn dann kannst Du in dieser halben Stunde prüfen, ob das System es tatsächlich kann.
Die fünf Kriterien, die bei einer Gruppe den Unterschied machen
1. Was darf pro Standort abweichen, und was richtest Du einmal zentral ein?
Warum das zählt: Dieses Kriterium bestimmt, wie viel Handarbeit Dich jede Änderung kostet, sobald Du fünf Standorte hast. Wenn jede Preisänderung fünfmal einzeln gemacht werden muss, zahlst Du den Unterschied in Stunden.
Worauf Du achtest: eine gemeinsame Basis mit Ausnahmen pro Standort. Eine Speisekarte als Ausgangspunkt, und darauf eigene Preise, Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten pro Standort.
Alarmzeichen: ein Anbieter, der „jeder Standort bekommt einen eigenen Account“ als Lösung präsentiert. Das sind fünf getrennte Systeme mit einer Rechnung.
2. Wer bekommt die Gästedaten?
Warum das zählt: Hiermit entscheidest Du, ob Du einen Gast selbst zurückholen kannst oder abwarten musst, ob er noch einmal vorbeikommt. Bei Lieferplattformen bleiben Name, E-Mail-Adresse und Bestellhistorie bei der Plattform, Du kannst einem Gast, der viermal dasselbe bestellt hat, also nichts schicken.
Worauf Du achtest: dass die Daten aus Direktbestellungen bei Dir landen, exportierbar sind und dass Du sie über alle Standorte hinweg ansehen kannst.
Alarmzeichen: Daten, die in deren Dashboard stehen bleiben, ohne einen Weg, sie zu exportieren. Dann sind Deine eigenen Gästedaten bei Deinem Anbieter eingesperrt.
3. Was kostet Dich eine Bestellung insgesamt?
Warum das zählt: Ein niedriger Monatsbetrag mit einem Prozentsatz pro Bestellung wird teuer, sobald das Volumen steigt. Ein höherer Monatsbetrag mit einem niedrigen Satz pro Bestellung wird pro Bestellung dagegen günstiger, je mehr Du verkaufst.
Worauf Du achtest: die Gesamtkosten auf Deinen eigenen Zahlen. Nimm Deine tatsächlichen Bestellungen pro Monat und Deinen durchschnittlichen Bestellwert, und leg Abo, Provision und Transaktionskosten nebeneinander. Über Lieferando sind es circa 13 % bei eigener Lieferung oder Abholung und bis zu 30 %, wenn Lieferando den Fahrer stellt. Bei SOUS Commerce Launch und Grow zahlst Du auf Direktbestellungen eine Servicegebühr, bei Abholung ab 1 % und bei Lieferung ab 3 %, dazu die Transaktionsgebühren der Zahlung selbst.
Ein Hinweis zu diesen Prozentsätzen, weil Du mit ihnen rechnest: Lieferando veröffentlicht keine offizielle Preisliste für Restaurants. Die genannten Sätze nennen mehrere Branchenquellen übereinstimmend (gastro-master.de, delovery.io, gastroinsider.de, deliverest.de, abgerufen am 31. August 2026). Nimm sie als Größenordnung und rechne mit dem, was in Deinem eigenen Vertrag steht.
Alarmzeichen: ein Prozentsatz, der „von Deinem Volumen abhängt“, ohne dass ein Satz schriftlich vorliegt.
4. Wie kommen Gäste auf Deine eigene Bestellseite?
Warum das zählt: Ein Bestellsystem bringt keine Bestellungen, wenn niemand die Seite findet. Eine Lieferplattform kommt mit ihren eigenen Besuchern, während Du die Leute selbst auf Deine Bestellseite bringen musst.
Worauf Du achtest: ob die Angaben jedes Standorts bei Google, in Maps und in dem, was ChatGPT über Dich sagt, stimmen, und ob das System dafür etwas tut oder es Dir überlässt. SOUS Spotlight verbindet Dich pro Standort mit über 45 Suchmaschinen und aktualisiert Öffnungszeiten, Menüs und Fotos überall gleichzeitig.
Alarmzeichen: ein Anbieter, der sagt, Sichtbarkeit sei „nicht sein Teil“. Dann ist es Dein Teil, und dann musst Du dafür Zeit oder Budget freimachen.
5. Was passiert, wenn Du aufhörst?
Warum das zählt: Du entscheidest nicht für immer, und was Du beim Abschied mitnehmen kannst, bestimmt, wie viel Freiheit Dir bleibt.
Worauf Du achtest: ob Du Speisekarte, Gästedaten und Bestellhistorie exportieren kannst, und wie lange der Vertrag pro Standort läuft.
Alarmzeichen: eine Vertragslaufzeit pro Standort, die Dich bei jeder neuen Eröffnung erneut für Jahre bindet.
Die Fragen, die Du einem Anbieter stellst
Eine Demo, in der der Anbieter die Route bestimmt, wird eine Präsentation. Mit diesen sechs Fragen entscheidest Du, was vom System zu sehen ist.
Zeig mir, wie ich einen Preis für drei meiner fünf Standorte ändere. Bitte darum, es im System vorzuführen, während Du zuschaust.
Welche Gästedaten bekomme ich, und kann ich sie exportieren? Bitte um eine Beispieldatei.
Was zahle ich insgesamt bei 800 Bestellungen pro Monat bei einem durchschnittlichen Bestellwert von 40 €? Mit Transaktionskosten.
Was passiert, wenn ein Standort vorübergehend schließt oder andere Öffnungszeiten bekommt?
Was macht dieses System, wenn ein Gast schon einmal bestellt hat? Hier hörst Du, ob es wirklich etwas mit wiederkehrenden Gästen macht oder nur Bestellungen durchreicht.
Was geht bei Betrieben schief, die auf Euer System wechseln, und was tut Ihr dagegen? Ein Anbieter, der darauf keine konkrete Antwort hat, hat keine Erfahrung mit Wechslern oder erzählt sie nicht.
Häufige Fehler
Nach der Bestellseite auswählen. Die siehst Du in einer Demo, und an diesem Punkt liegen die Anbieter dicht beieinander. Was dahinter steckt, bestimmt, was das System für Dich tut.
Nach Monatspreis vergleichen, ohne die Provision mitzurechnen. Ein Satz, der bei circa 13 % anfängt und bei Lieferung durch die Plattform bis zu 30 % erreicht, macht bei ein paar hundert Bestellungen im Monat einen größeren Unterschied als das ganze Abo.
Die Sichtbarkeit vergessen. Eine eigene Bestellseite, auf die niemand kommt, bringt nichts, und Du merkst es erst nach zwei Monaten.
Alles gleichzeitig umstellen. Fang mit einem Standort an, mit der Plattform noch daneben, und roll erst aus, wenn dieser erste steht.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Der Zeitpunkt für einen Wechsel hängt vor allem davon ab, wie viele Deiner Bestellungen Wiederholungsbestellungen sind.
Kommt fast jede Bestellung von einem Gast, den Du ohne Plattform nie gefunden hättest, dann leistet diese Plattform im Moment Arbeit, und die Provision ist dafür ein fairer Preis. Sobald der Anteil der Wiederholungsbestellungen wächst, kippt das: dann zahlst Du einen Prozentsatz auf Gäste, die Du längst selbst hast. Miss deshalb erst, wie viele Deiner Bestellungen wiederkehrend sind, pro Standort, und wähl Dein System für die Situation, in der Du in einem Jahr steckst.
Bei einer Gruppe kommt dieser Punkt schneller als bei einem Laden, weil der Prozentsatz und die doppelte Arbeit mit jedem Standort mitwachsen. Ab da bringt ein eigener Kanal über SOUS Commerce mehr ein, als er kostet.
Willst Du sehen, wie das für Deine Standorte aussieht, buch eine Demo.
Häufige Fragen
Ab wie vielen Standorten fällt die Pflege pro Standort ins Gewicht?
Ab zwei, denn ab da wird jede Änderung doppelte Arbeit. Bei fünf oder mehr Standorten wiegt dieses Kriterium von allen am schwersten.
Kann ich ein Bestellsystem neben einer Lieferplattform nutzen?
Ja, und für die meisten Betriebe ist das auch der vernünftige Weg. Die Plattform bringt neue Gäste, und Dein eigener Kanal fängt die Wiederholungsbestellungen auf.
Brauche ich eine neue Website?
Nein. SOUS Commerce lässt sich in Deine bestehende Website integrieren oder steht als eigener Bestellbereich daneben, den Du aus Deinen eigenen Kanälen verlinkst.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Das unterscheidet sich pro Betrieb und hängt vor allem davon ab, wie vollständig Deine Speisekarte und Deine Einträge schon sind. Brut172 ging in den Niederlanden an einem Tag landesweit live.
Ich habe schon ein Bestellsystem. Was jetzt?
Dann ist die Frage, was Du zusätzlich davon erwartest. Bestellungen durchreichen kann jedes System, und der Unterschied liegt darin, dass Du weißt, wer bestellt hat, und diesen Gast selbst wieder erreichen kannst.





