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Gastronomie Bestellsystem für mehrere Standorte: so gehst Du vor

Gastronomie Bestellsystem für mehrere Standorte: so gehst Du vor

Eine Preisänderung über acht Standorte kostet Dich einen Nachmittag. Deshalb entscheidet bei einer Gruppe, wie viel Du einmal zentral einrichtest und was pro Standort abweichen darf.

Innenraum eines Restaurants mit Tischen und einer offenen Küche

Lesezeit

7

Min.

Von

Team SOUS

Veröffentlicht

Kernpunkte

Dieser Artikel kurz gefasst

In Deinem eigenen Shop bleiben die Gästedaten bei Dir, und auf eine Direktbestellung fällt keine Plattformprovision an.

Eine gemeinsame Speisekarte als Basis, mit eigenen Preisen, Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten pro Standort, spart Dir die meiste Arbeit.

Über Lieferando gehen circa 13 % ab, wenn Du selbst lieferst oder der Gast abholt, und bis zu 30 %, sobald Lieferando den Fahrer stellt.

Fang mit einem Standort an und lass die Plattform daneben laufen, denn ab zwei Standorten wachsen die doppelte Arbeit und die doppelte Provision gemeinsam mit.

Selbst Bestellungen annehmen heißt, dass Deine Gäste über Deinen eigenen Shop bestellen statt über eine Lieferplattform. Die Kundendaten bleiben bei Dir, pro Bestellung geht keine Plattformprovision ab, und Du legst Speisekarte, Preise und Öffnungszeiten selbst fest. Mit mehreren Standorten kommt eine Anforderung dazu: Du willst das nicht an jedem Standort einzeln machen müssen.

Eine Plattform bringt Dir Gäste, die Dich vorher nicht kannten. Dafür ist eine Provision ein fairer Preis. Bei der zwanzigsten Bestellung desselben Gastes zahlst Du sie immer noch, und mit jedem Standort, der aufmacht, läuft dieser Betrag über mehr Bestellungen.

Dafür ist SOUS Commerce gebaut: ein eigener Bestellkanal neben den Plattformen, mit den Gästedaten und der Speisekarte auf Deiner Seite.

Was ändert sich, wenn aus einem Laden zehn werden?

Bei einem Laden ist eine Lieferplattform ein Kanal neben Deinen anderen Kanälen. Bei fünf oder zehn Läden hängt Dein Liefergeschäft daran, und dann wiegen die Kosten und die Pflege schwerer als an einer einzelnen Adresse.

Du zahlst Provision auf Gäste, die Du längst kennst, und dieser Betrag wächst mit jedem Standort mit. Wer diese Gäste genau sind, siehst Du nicht, also kannst Du sie auch nicht einladen, beim nächsten Mal direkt zu bestellen. Speisekarten, Preise und Öffnungszeiten pflegst Du pro Standort, in einer Umgebung, die Dir nicht gehört.

Eine Preisänderung über acht Standorte, in einem Portal, das dafür nicht gebaut ist, kostet Dich einen Nachmittag.

Was kostet Dich eine Wiederholungsbestellung pro Standort?

Was eine Wiederholungsbestellung kostet, unterscheidet sich deutlich zwischen einer Lieferplattform und Deinem eigenen Shop.


Über eine Lieferplattform

Über Deinen eigenen Shop

Kosten pro Bestellung

Bei Lieferando circa 13 % bei eigener Lieferung oder Abholung, bis zu 30 %, wenn Lieferando den Fahrer stellt

Servicegebühr, bei Abholung ab 1 % und bei Lieferung ab 3 % (SOUS Commerce Launch und Grow)

Was der Gast zusätzlich zahlt

seit dem 2. April 2025 eine Servicegebühr von 2,5 % (gedeckelt bei 0,99 €) bei eigener Lieferung oder Abholung, 5 % (gedeckelt bei 1,49 €) wenn Lieferando liefert

was Du selbst festlegst

Gästedaten

bleiben bei der Plattform

Deine Kundendaten bleiben bei Dir

Speisekarte, Preise, Öffnungszeiten

pro Standort, in deren Umgebung

in Deiner eigenen Umgebung: Du steuerst Produkte, Preise, Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten selbst

Lieferung

über die Plattform und deren Fahrer

über angebundene Lieferpartner, ohne eigene Flotte

Ein Hinweis zu diesen Prozentsätzen, weil er für Deine Rechnung wichtig ist: Lieferando veröffentlicht keine offizielle Preisliste für Restaurants. Was mehrere Branchenquellen übereinstimmend nennen, sind circa 13 % im Marketplace-Modell, also wenn Du selbst lieferst oder der Gast abholt, und bis zu 30 %, sobald Lieferando die Lieferung übernimmt (gastro-master.de, delovery.io, gastroinsider.de, deliverest.de, abgerufen am 31. August 2026). Nimm die Zahlen als Größenordnung und lies nach, was in Deinem eigenen Vertrag steht; Berichte deuten zudem auf weitere Anpassungen seit Ende 2025 hin, sodass auch die Servicegebühr-Sätze zum Zeitpunkt Deiner Prüfung anders sein können.

Die Servicegebühr seit dem 2. April 2025 zahlt der Gast, nicht Du. Sie steht trotzdem auf der Rechnung, die er mit Deinem Preis vergleicht, und deshalb gehört sie in diese Tabelle.

Was die Vertragsbedingungen angeht: Das Bundeskartellamt hat 2023 eine Preisparitätsklausel in den Bedingungen von Lieferando (Yd. Yourdelivery GmbH) geprüft, also die Vorgabe, dass Du Deine Gerichte auf keinem anderen Kanal günstiger anbieten darfst als bei Lieferando. Das Verfahren wurde am 12. Juli 2023 aus Ermessensgründen eingestellt, weil sich eine ernsthafte Marktzutrittsschranke nicht ausreichend belegen ließ; das Bundeskartellamt betonte dabei ausdrücklich, dass dies kein Urteil über die Rechtmäßigkeit der Klausel ist, und beobachtet den Markt weiter (bundeskartellamt.de, Pressemitteilung vom 12. Juli 2023). Es gibt also keine Entscheidung gegen die Klausel und auch keine, die sie für zulässig erklärt. Prüf deshalb selbst, was in Deinem Lieferando-Vertrag zu Preisparität steht, bevor Du auf Deinem eigenen Shop günstigere Preise setzt.

Der Punkt bleibt derselbe wie am Anfang: Eine Plattform rechnet bei der ersten Bestellung ab und bei der zwanzigsten, während Du den Gast beim ersten Mal vielleicht nicht selbst gefunden hättest und beim zwanzigsten Mal sehr wohl.

Was brauchst Du, um selbst Bestellungen anzunehmen?

Eine neue Website brauchst Du dafür nicht. Es fängt beim Shop selbst an, und der muss ein paar Dinge können, sobald Du mehrere Standorte hast.

Du brauchst einen Shop, der auf Deiner eigenen Domain oder neben Deiner bestehenden Seite laufen kann, mit einem Bezahlvorgang, der die Zahlungsarten unterstützt, die Deine Gäste tatsächlich nutzen. Bestellt wird meistens am Telefon, also läuft das Ganze als Web-App im Browser, ohne Download im App Store. Lieferst Du auch, kommt die Anbindung an Lieferdienste dazu. Und Du willst Speisekarte, Preise, Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten pro Standort selbst anpassen können.

Eine eigene Fahrerflotte musst Du dafür nicht aufbauen. SOUS verbindet Dich mit zuverlässigen Lieferpartnern, ganz ohne eigene Flotte oder Fahrersuche.

Wie steuerst Du Speisekarten und Preise pro Standort ohne doppelte Arbeit?

Der Unterschied zwischen einem System für einen Laden und einem System für eine Gruppe liegt darin, wie viel Du einmal einrichtest, ohne die Freiheit pro Standort zu verlieren.

Was Du willst, ist eine Basis, die einmal steht, mit Spielraum pro Standort: eine gemeinsame Speisekarte als Ausgangspunkt, während Preise, Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten sich zwischen den Standorten unterscheiden dürfen. Dann bekommt ein Laden, der um 22 Uhr schließt, um 22.30 Uhr keine Bestellungen mehr, und ein Standort mit höherer Miete kann eigene Preise fahren, ohne dass Du die ganze Karte doppelt pflegst.

Prüf das bei jedem Anbieter am lebenden System, nicht am Datenblatt. Lass Dir zeigen, wie eine Preisänderung an einem Standort aussieht und was dabei mit den anderen passiert. Bei SOUS Commerce steuerst Du Produkte, Preise, Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten selbst, und passt das an, wenn Deine Küche es verlangt.

Wie finden Gäste Deinen eigenen Shop?

Ein eigener Shop funktioniert nur, wenn Gäste ihn finden, und das passiert nicht von allein.

Deine Öffnungszeiten und Deine Speisekarte müssen pro Standort überall stimmen, wo ein Gast nachschaut. SOUS Spotlight verbindet Dich dafür mit über 45 Suchmaschinen, aktualisiert Öffnungszeiten, Menüs und Fotos überall gleichzeitig und verwaltet die Sichtbarkeit für einen oder mehrere Standorte. Wer heute Abend entscheidet, wo er sein Essen herholt, schaut bei Google und Maps und inzwischen auch in ChatGPT, also musst Du dort stehen. Und ein Gast, der einmal direkt bestellt hat, kommt nur wieder, wenn Du ihm einen Grund dafür gibst.

NENI Amsterdam hat landesweit erweitert, ohne dass der Betrieb darunter litt: 50 % mehr Umsatz aus Feiertagsboxen, ein um 46 % höherer durchschnittlicher Monatsumsatz und 24 % Umsatzwachstum im vierten Quartal.

Was kostet das, und wann rechnet es sich?

Unsere Preise:

Paket

Jährlich abgerechnet

Monatlich abgerechnet

Servicegebühr auf Direktbestellungen

SOUS Commerce Launch

159 € pro Monat

199 € pro Monat

bei Abholung ab 1 %, bei Lieferung ab 3 %

SOUS Commerce Grow

ab 799 € pro Monat

ab 799 € pro Monat

bei Abholung ab 1 %, bei Lieferung ab 3 %

SOUS Spotlight (Sichtbarkeit)

159 € pro Monat, ein Standort

199 € pro Monat, ein Standort

entfällt

Je zusätzlichen Standort bei Launch und Grow

99 € pro Monat

99 € pro Monat

bei Abholung ab 1 %, bei Lieferung ab 3 %

Auf der Preisseite starten die Commerce-Pakete in der Monatsansicht, Du siehst die Jahrespreise also erst, wenn Du oben auf „Jährlich“ stellst. Dort steht auch, was neben dem Abo anfällt: die Servicegebühr und die Transaktionsgebühren der Zahlung.

Bei SOUS Commerce Launch ist SOUS Spotlight enthalten. Kommt ein Standort dazu, kostet er 99 € pro Monat, und weil das pro Standort läuft, weißt Du vorher, was ein neuer Standort zusätzlich kostet.

Wann es sich rechnet, hängt davon ab, wie viele Bestellungen heute über Plattformen laufen und welcher Anteil davon von wiederkehrenden Gästen kommt. Auf genau diesen Anteil zahlst Du Provision für jemanden, der schon zu Dir gehört, und er wiegt in der Rechnung am schwersten.

Willst Du sehen, wie SOUS Commerce für Deine Standorte aussieht, buch eine Demo.

In welcher Reihenfolge rollst Du über Deine Standorte aus?

Nicht alle Standorte auf einmal. Sonst baust Du Deinen Betrieb an zehn Stellen gleichzeitig um, während Du noch lernst, was funktioniert. Ein Standort, der vorläuft, hält das beherrschbar und lässt Dich Fehler an einer Stelle machen.

  1. Fang mit einem Standort an. Nimm einen mit vielen Wiederholungsbestellungen und einem Team, das mitdenkt, denn dort lernst Du, was Du im Rest standardisieren willst.

  2. Prüf Deine Einträge pro Standort. Name, Adresse, Öffnungszeiten und Speisekarte müssen pro Standort bei Google, Maps und anderswo stimmen, sonst schickst Du Gäste auf eine Bestellseite, die sie nicht finden.

  3. Lass die Plattform laufen. Schalt nichts ab. Dein eigener Kanal läuft erst einmal daneben, als zweiter Weg zu Dir.

  4. Gib bestehenden Gästen einen Grund, direkt zu bestellen. Ein Angebot auf dem Bon oder ein QR-Code auf der Verpackung wirkt, und wer Dir seine Daten schon gegeben hat, bekommt einfach eine Nachricht.

  5. Miss es pro Standort. Schau auf den Anteil der Direktbestellungen je Standort, denn ein Gruppendurchschnitt versteckt den Standort, der am schnellsten wächst.

  6. Roll erst aus, wenn der erste Standort steht. Ab da kopierst Du, was dort funktioniert.

Brut172 ging an einem Tag in den Niederlanden landesweit live und erreichte über 600 Gäste in zwei Ländern.

Häufige Fragen

Brauche ich eine neue Website?

Nein. SOUS Commerce lässt sich in Deine bestehende Website integrieren oder steht als eigener Shop daneben, den Du aus Deinen eigenen Kanälen verlinkst.

Kann ich pro Standort andere Preise und Öffnungszeiten führen?

Genau daran misst Du ein Bestellsystem: eine gemeinsame Basis, in der Preise, Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten sich pro Standort unterscheiden dürfen. Bei SOUS steuerst Du Produkte, Preise, Öffnungszeiten und Verfügbarkeiten selbst. Lass Dir das im System vorführen, während Du zuschaust.

Muss ich meine Fahrer selbst organisieren?

Nein. SOUS verbindet Dich mit Lieferpartnern, sodass Du keine eigene Flotte aufbauen und keine Fahrer suchen musst.

Muss ich bei Lieferando aufhören?

Nein, und das ist auch nicht der Rat. Lass die Plattformen neue Gäste bringen und fang die Gäste, die wiederkommen, in Deinem eigenen Shop auf.

Ich habe schon ein anderes Bestellsystem. Warum wechseln?

Wenn Du von Deinem System mehr erwartest als das Durchreichen von Bestellungen. Bei SOUS bleiben die Gästedaten bei Dir, Du weißt also, wer bestellt hat, und kannst diesen Gast selbst wieder erreichen, in einem Bestellablauf, der zu Deiner Marke passt.

Ab wie vielen Standorten lohnt sich das?

Ab zwei, denn ab da skalieren die doppelte Arbeit und die doppelte Provision gemeinsam mit. Unter den mehr als 1.000 Restaurants, die auf SOUS vertrauen, sind einzelne Läden genauso wie Gruppen.

Dein eigener Online-Shop

Du gibst den Namen Deines Betriebs ein. In etwa 30 Sekunden steht Dein Online-Shop mit Deiner Speisekarte.

Dein eigener Online-Shop

Du gibst den Namen Deines Betriebs ein. In etwa 30 Sekunden steht Dein Online-Shop mit Deiner Speisekarte.