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Ganz oben in ChatGPT als Gastronomiebetrieb: der Schritt-für-Schritt-Plan

Ganz oben in ChatGPT als Gastronomiebetrieb: der Schritt-für-Schritt-Plan

Weiter oben in ChatGPT zu stehen fängt bei Deinen eigenen Angaben an. Sieben Schritte, was ein Assistent über Deinen Betrieb liest, und was es pro Standort kostet.

Gäste an Tischen in einer Straße mit mehreren Gastronomiebetrieben

Lesezeit

8

Min.

Von

Team SOUS

Veröffentlicht

Kernpunkte

Dieser Artikel kurz gefasst

Ein Assistent liest, was über Deinen Betrieb schon im Netz steht, weiter oben in ChatGPT zu stehen fängt also außerhalb von ChatGPT an.

Google schreibt selbst, dass Du dafür keine maschinenlesbaren Dateien, keine KI-Textdateien und keine zusätzliche Auszeichnung anlegen musst.

Dein Unternehmensprofil pro Standort wiegt am schwersten, und Text in einem Bild Deiner Speisekarte wird nicht ausgelesen.

Ein Gast, der über einen Assistenten hereinkommt, sagt Dir nicht, wie er Dich gefunden hat, deshalb zählst Du Kartenaufrufe, Klicks auf die Speisekarte und Routenanfragen.

Der KI-Sprachassistent von Lieferando läuft seit dem 11. August 2026 europaweit, und eine Bestellung darüber bleibt im Lieferando-Kanal, mit der Provision, die dort gilt.

Weiter oben in ChatGPT zu stehen fängt nicht in ChatGPT an. Ein KI-Assistent erfindet keine Restaurants, er liest, was über Deinen Betrieb schon im Netz steht: Dein Unternehmensprofil, Deine Einträge, Deine Speisekarte als lesbaren Text und Deine Bewertungen. Stimmt das überall und ist es vollständig, kommst Du in der Antwort vor. Fehlt etwas, nennt er einen Betrieb in der Nachbarschaft.

Bei zwei bis zwanzig Standorten wird daraus vor allem eine Frage der Menge, denn Deine Sichtbarkeit entsteht aus Dutzenden kleiner Angaben pro Standort. Diese Arbeit lässt sich planen, solange Du sie Standort für Standort angehst und in einer festen Reihenfolge abarbeitest.

Wovon hängt es ab, ob ein KI-Assistent Deinen Betrieb nennt?

Ein Assistent wählt aus den Quellen, die er kennt, den Betrieb aus, über den er am meisten weiß und bei dem sich die Quellen nicht widersprechen. Es geht um dieselben Angaben, die heute schon Deine SEO-Sichtbarkeit bestimmen, nur werden sie strenger geprüft. Ein Gast bei Google klickt sich noch selbst auf Deine Website, um zu sehen, ob Du montags geöffnet hast. Ein Assistent macht das nicht: Er gibt eine Antwort und lässt weg, worüber er sich unsicher ist. Eine Öffnungszeit, die an drei Stellen unterschiedlich steht, ist damit kein Schönheitsfehler.

Wie oft das schiefgeht, ist gemessen. Local Falcon, ein Anbieter von Local-SEO-Software, hat am 3. März 2026 189.905 ChatGPT-Suchergebnisse neben den Google-Ergebnissen für Restaurantsuchen ausgewertet und kam auf 83 % der Restaurants, die in ChatGPT nicht auffindbar sind, gegenüber 14 % bei Google. Dieselben Betriebe, die sich bei Google ohne Weiteres finden lassen, tauchen in einer KI-Antwort also nicht auf.

Für Deutschland gibt es keine identische Messung. Eine andere Zahl zeigt aber dieselbe Richtung: 41 % der Deutschen nutzen inzwischen KI-Tools für die lokale Suche, und 27 % haben in den vergangenen sechs Monaten ein zuvor unbekanntes lokales Unternehmen aufgrund einer KI-Empfehlung kontaktiert, 48 % davon aus der Gastronomie (Yext, Consumer Search Behaviours Report 2026, berichtet bei t3n.de, 4. August 2026). Das ist eine Nachfrage-Zahl, keine Unsichtbarkeits-Zahl wie Local Falcons, aber sie zeigt, dass Gäste in Deutschland genauso über KI suchen.

Neue Technik brauchst Du dafür nicht. Google schreibt in der eigenen Dokumentation zu KI-Funktionen: “You don’t need to create new machine readable files, AI text files, or markup to appear in these features”, und dass es dafür auch keine spezielle schema.org-Auszeichnung gibt. Die gewöhnlichen Regeln gelten weiter, und die schwerste davon lautet: Deine Angaben sind überall gleich.

Was liest ein Assistent über Deinen Betrieb, und was nicht?

Was

Wird es gelesen?

Was Du damit machst

Dein Unternehmensprofil pro Standort

Ja, und es wiegt am schwersten

Name, Adresse, Kategorie, Telefonnummer, Fotos und Öffnungszeiten vollständig halten, inklusive abweichender Tage

Deine Speisekarte als Text auf der Website

Ja, Gericht für Gericht und Getränk für Getränk

Ausschreiben auf einer Seite, auch die Spezialitäten, für die Du bekannt bist

Deine Speisekarte als Foto

Nein, Text in einem Bild wird nicht ausgelesen

In Text umwandeln; das Bild darf daneben stehen bleiben

Deine Speisekarte als PDF

Teilweise. Ein PDF mit auswählbarem Text kann indexiert werden, steht aber neben der Seite über Deinen Betrieb

Die Gerichte zusätzlich auf eine gewöhnliche Seite stellen

Öffnungszeiten, die pro Plattform abweichen

Ja, und dann lässt sich nicht feststellen, welche stimmt

Aus einer Quelle an alle Plattformen ausspielen

Bewertungen und Deine Antworten darauf

Ja

Weiter hereinholen und in Deinem eigenen Ton beantworten

Deine eigene Bestellseite

Ja, wenn von Deinem Profil ein Link dorthin führt

Diesen Link aus jedem Standort setzen

Ohne diesen Link vom Profil landet ein Gast, der Dich gerade gefunden hat, nicht auf Deiner eigenen Bestellseite.

Sieben Schritte, um in ChatGPT und Google weiter oben zu stehen

Die ersten vier Schritte drehen sich um Angaben, die stimmen, und ohne diese vier bringt alles Weitere wenig.

  1. Fang damit an, was gerade über Deinen Betrieb gesagt wird. Frag einen Assistenten, wo jemand heute Abend in der Straße Deines Standorts essen kann, und danach nach dem Gericht, für das Du bekannt bist. Andere Formulierungen liefern andere Antworten, mach es also ein paar Mal. Standort für Standort, denn jeder Standort hat seine eigene Nachbarschaft und seine eigene Konkurrenz.

  2. Füll Dein Unternehmensprofil pro Standort vollständig aus. Adresse, Kategorie, Öffnungszeiten inklusive Feiertagen, Fotos und eine Telefonnummer, an die jemand geht. Das wiegt schwerer als alles andere, weil fast jede weitere Quelle davon abzweigt.

  3. Stell Deine Speisekarte als Text auf Deine Website. Steht die Karte als PDF oder als Foto online, kommen Deine Gerichte auf keiner Seite vor, die von Deinem Betrieb handelt. Für einen Betrieb mit einer eigenen Spezialität ist die Karte Dein größter Vorrat an Suchfragen: Jedes Gericht und jedes Spezialbier ist etwas, wonach jemand fragen kann.

  4. Mach überall dasselbe daraus, und halte es so. Bei mehreren Standorten ist das die meiste Arbeit, denn eine geänderte Öffnungszeit muss an Dutzende Stellen und das ist jedes Mal dieselbe Runde. SOUS Spotlight schickt so eine Änderung in einem Zug an mehr als 45 Plattformen und Suchmaschinen, pro Standort.

  5. Hol weiter Bewertungen herein und antworte in Deinem eigenen Ton. Bewertungen sind eines der wenigen Signale, die Du nicht selbst schreibst, und darum zählen sie mit. In SOUS Spotlight stellst Du pro Sternebewertung ein, was automatisch läuft: die hohen automatisiert, die niedrigen behältst Du selbst.

  6. Behalte die Betriebe in Deiner Nachbarschaft im Blick. Sichtbarkeit ist immer ein Vergleich: Es geht darum, wie Dein Betrieb neben den anderen Betrieben in derselben Straße dasteht. Mit SOUS Spotlight verfolgst Du sie und stehst weiter oben als sie, pro Standort.

  7. Wiederhol es, denn die Modelle ändern sich schneller als Deine Speisekarte. Ein Profil, das Du einmal in Ordnung bringst, sackt danach wieder ab. SOUS Spotlight liefert 20 Content-Vorschläge pro Woche und alle zwei Wochen einen Report, damit es etwas gibt, worauf Du reagieren kannst.

Bei mehreren Standorten machst Du das nicht überall gleichzeitig. Fang mit einem Standort an und übertrag danach, was funktioniert hat.

Was lässt sich davon messen?

Nicht alles. Ein Gast, der über einen Assistenten hereinkommt, sagt Dir nicht, wie er Dich gefunden hat, eine Bestellung lässt sich also keiner Suchanfrage zuordnen. Zählen lässt sich: wie oft Du auf der Karte erscheinst, wie oft jemand Deine Speisekarte öffnet, wie oft eine Route angefragt wird, wie oft aus einem Suchergebnis angerufen wird und wie viel Zeit das Telefon kostet.

Das sind die Zahlen, die Gastronomiebetriebe, die mit SOUS arbeiten, selbst veröffentlicht haben:

Betrieb

Was gemessen wurde

BISOUS

189 % mehr Kartenaufrufe, 31 % mehr Klicks auf die Speisekarte, 33 % weniger Zeit am Telefon

Laymous

73 % mehr Kartenaufrufe, 152 % mehr Klicks auf die Speisekarte, 44 % mehr Routenanfragen

Schmidt Zeevis

25 % mehr Kartenaufrufe, 29 % mehr Routenanfragen, 11 % mehr Anrufe aus Suchergebnissen

Grand Café JAN!

3x so viel Sichtbarkeit auf Google Maps

El Puente

6x Umsatzwachstum und halb so viel Zeit für Tools und Bestellungen

Was kostet es, das abzugeben?

Du kannst die sieben Schritte selbst gehen. Die Rechnung lautet dann, wie viele Stunden Pflege pro Standort anfallen, denn Schritt 4 und Schritt 7 hören nie auf.

Unsere Preise für SOUS Spotlight:


Jährliche Abrechnung

Monatliche Abrechnung

SOUS Spotlight, ein Standort enthalten

159 € pro Monat

199 € pro Monat

Alle Preise zzgl. MwSt.

Dafür bekommst Du das Verwaltungsportal mit dem KI-Dashboard, Deine Angaben, die an mehr als 45 Plattformen und Suchmaschinen gehen, Bewertungsantworten pro Sternebewertung, das Verfolgen der Betriebe in Deiner Nachbarschaft, 20 Content-Vorschläge pro Woche, alle zwei Wochen einen Report und ein Onboarding durch einen Spezialisten, danach mit festem Ansprechpartner. Der Betrag gilt pro Standort, denn jeder Standort hat ein eigenes Profil und eine eigene Nachbarschaft.

Wo die Bestellung landet

Google hat im August 2026 gezeigt, wohin das läuft: Ein Assistent, der selbst eine Abholbestellung aufgibt, legt sie in dem Bestellsystem ab, das mit dem Betrieb verbunden ist. Das startet vorerst in den USA, “rolling out now in the U.S., with more countries to come over time”, mit Square und Toast als Partnern und Uber Eats in Aussicht (blog.google, 6. August 2026). Für Deutschland gibt es bisher kein Datum.

Auf dem deutschen Markt bewegt sich trotzdem etwas, nur anders herum. Just Eat Takeaway, das Unternehmen hinter Lieferando, hat seinen eigenen KI-Sprachassistenten zunächst in Deutschland und Großbritannien eingeführt und am 11. August 2026 europaweit ausgerollt (justeattakeaway.com Newsroom). Der Assistent läuft in der Lieferando-App selbst, die Bestellung bleibt also im Lieferando-Kanal, mit der Provision, die dort gilt. Das ist das Gegenteil von Googles Ask Maps: Dort landet die Bestellung im System des Betriebs, hier bleibt sie beim Vermittler.

Läuft Dein Abholgeschäft über eine Lieferplattform, kommt so eine Bestellung dort herein, zu der Provision, die dazugehört. Ein Gast, der Deinen Namen schon nennt, muss nicht über einen Vermittler hereinkommen. Setz darum aus jedem Standortprofil einen Link auf Deine eigene Bestellseite. Dafür ist SOUS Commerce gemacht: der Gast bestellt in Deinem eigenen Shop statt über die Plattform.

Wo Du heute anfängst

Bei der Nullmessung, sonst änderst Du Angaben, ohne zu wissen, was gerade fehlt. Der kostenlose KI-Scan von SOUS fragt nach dem Namen Deines Betriebs und Deinem durchschnittlichen Bestellwert pro Gast: mach den kostenlosen KI-Scan. Danach reihst Du Schritt 2 bis 7 pro Standort auf. Unter den mehr als 1.000 Restaurants, die auf SOUS vertrauen, sind einzelne Betriebe und Gruppen; die Reihenfolge ist dieselbe, Du gehst sie nur öfter durch.

Häufige Fragen

Kann irgendjemand garantieren, dass ChatGPT mein Restaurant empfiehlt?

Nein. Einen Platz in der Antwort kann niemand verkaufen und niemand versprechen. Was Du tun kannst: dafür sorgen, dass alles, was ein Assistent über Deinen Betrieb findet, stimmt und überall gleich lautet. Damit stehst Du weiter oben als Betriebe, bei denen das nicht so ist.

Muss ich eine spezielle KI-Datei oder zusätzliche Auszeichnung auf meine Website setzen?

Nein. Google schreibt in der eigenen Dokumentation zu KI-Funktionen, dass Du dafür keine maschinenlesbaren Dateien, KI-Textdateien oder Markup anlegen musst, und dass es keine spezielle schema.org-Auszeichnung dafür gibt.

Meine Gäste sind über 55 und nutzen keine KI. Warum sollte ich das machen?

Weil es nicht von Deinem Gast abhängt, ob er eine KI-Anwendung aufruft. KI-Antworten stehen in den Kanälen, die er ohnehin nutzt. Die KI-Übersichten von Google sind seit dem 26. März 2025 auch in Deutschland ausgerollt (Search Engine Land, 26. März 2025) und stehen bei einem wachsenden Teil der Suchanfragen über den gewöhnlichen Ergebnissen. Dazu kommen die Karte und die Suche in seinen Apps.

Funktioniert das auch, wenn ich keine Website habe?

Ja, bis zu einem Punkt. Dein Unternehmensprofil und Deine Einträge wiegen am schwersten, und die hängen nicht an einer Website. Ohne Website fehlt Dir allerdings der Ort, an dem Deine Speisekarte als Text stehen kann, und das ist der Teil mit den meisten Suchfragen darin.

Wie lange dauert es, bis ich etwas merke?

Das hängt davon ab, was gerade fehlt; ein halb ausgefülltes Profil bringt schneller einen Unterschied als ein Profil, das schon stimmt. Es bleibt Pflege, plan es also als etwas, das weiterläuft.

Gilt das pro Standort oder für meine ganze Gruppe?

Pro Standort. Jeder Standort hat ein eigenes Profil, eine eigene Nachbarschaft und eigene Wettbewerber, und SOUS Spotlight enthält einen Standort, zu 159 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Bei vier Standorten gehst Du Schritt 2 bis 7 also vier Mal durch.

Finden Gäste Dich oder Deine Konkurrenz?

Der kostenlose KI-Scan zeigt, ob Du in Google und ChatGPT auftauchst. Er nennt die Betriebe in der Nähe, die stattdessen erscheinen.

Finden Gäste Dich oder Deine Konkurrenz?

Der kostenlose KI-Scan zeigt, ob Du in Google und ChatGPT auftauchst. Er nennt die Betriebe in der Nähe, die stattdessen erscheinen.